| MAGAZIN - News aus aller Welt - 2007/09 |
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| Mara – die Lebensquelle für den Reichtum Afrikas trocknet aus!
In der endlosen und baumarmen Savanne von Tansania und Kenia ziehen zwei Millionen Gnus, Zebras, Gazellen, begleitet von Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden Jahr für Jahr dem Wasser hinterher. Die Regenzeit verbringen die Tiere am Ngorongoro-Krater in Tansania, von dort ziehen sie Richtung Viktoriasee und im August weiter nach Norden zum Mara-Fluss. Er ist der einzige Fluss in der Serengeti, der das ganze Jahr über Wasser führt. Auf diese Weise können die Tiere seit über 100 Jahren die Trockenzeit überleben. Doch die Quelle droht zu versiegen!
Dies hat viele Ursachen:
Wälder werden abgeholzt
Die Wälder im Quellgebiet des Mara speichern Wasser wie ein Schwamm. Dieses Wasserreservoir speist den Fluss auch in Dürrezeiten. Mit dem Abholzen der wertvollen Wälder sinkt der Wasserspiegel des Flusses massiv.
Zuviel Wasser für die Landwirtschaft
In der Loita-Ebene in Kenia entnehmen Großfarmer dem Mara unzählige Kubikmeter Wasser für die Bewässerung ihrer riesigen Felder. Es wird jedoch nicht sinnvoll und wirtschaftlich eingesetzt.
Klimawandel
Es gibt keine verlässlichen Informationen wie sich der Klimawandel auf den Mara-Fluss auswirkt. Dennoch steigt das Risiko für immer länger andauernde Dürren. Sinkt der Wasserspiegel des Mara-Flusses weiter, sterben in der Trockenzeit in wenigen Wochen 90 Prozent der Gnus, Zebras und Gazellen. Und mit ihnen
Quelle: WWF <<< zurück zur Übersicht
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